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Gamsbartrallye 2022 mit Oldtimertreffen

Die Gamsbartrallye 2022 der Oldiefreunde Pfronten war nach zwei Jahren Abstinenz wieder einmal ein voller Erfolg. Geplant waren 80 Fahrzeuge, bei 109 wurde die Anmeldung gestoppt, da sonst der zeitliche Rahmen komplett gesprengt worden wäre. Über 130 Kilometer führte die Strecke bei herrlichem Sommerwetter über Füssen, die Königsschlösser, Halblech, Prem, Steingaden, Peiting, Schongau, Bernbeuren, Auerberg, Roßhaupten, Seeg, Nesselwang  zurück nach Pfronten. Dazwischen waren 6 Wertungsprüfungen und 3 Schätzaufgaben zu absolvieren.

Los ging es am Freitagabend mit der Begrüßung durch den 1. Vorstand Norbert Schaller beim „Oberen Wirt“ in Pfronten. Danach erfolgte das Briefing durch den 2. Vorstand und Organisator der Rallye Michael Hofer. Die Ausgabe der Startnummern übernahm Norbert Prößl. Im Anschluß gab es eine Tombola, die von Sonja & Frank Witzigmann organisiert und veranstaltet wurde. Da es keine Nieten gab, hatte Armin Kohler bei der Überreichung Gewinne gut zu tun. Danke dafür auch an alle Spender. Der Abend endete mit interessanten Benzingesprächen.

Am Samstag um 9:00 Uhr startete das Vorausfahrzeug mit Ramona und Josef Kößler und danach der erste Teilnehmer nach dem er, sein Copilot und sein Fahrzeug von Josef Schmid und Jacky Schmölz vorgestellt wurden und der Pfrontener Bürgermeister Alfons Haf das Gastgeschenk mit auf den Weg gab. Das Wichtigste aber war der Erhalt der Bordkarte durch Petra und Peter Funke-Kaiser, ohne die  keine Teilnahme an der Wertung möglich wäre.

Die ersten Wertungsprüfungen waren vor Buching. Die Fahrer mussten das Fahrzeuggewicht am vorderen rechten Rad schätzen und danach auf einen Abstand von 43 cm auf ein Hindernis auffahren. Hier zeigte sich, unter viel Gelächter der Zuschauer, wie weit oder nah 43 cm sein können. Das richtige Gewicht schätze keiner. Sonja und Frank Witzigmann nahmen die Gewichte und Jörg Lässig und Klaus Hofmann nahmen Maß.

Danach ging es auf herrlichen Straßen zum „Panorama Gasthof“ auf den Auerberg. Hier sollten zwei Größen von verschiedenen Gabelschlüsseln erraten (Antwort 55/13) und die Menge an Radschrauben bzw. Radmuttern (Antwort 127 St.) in einem Glas geschätzt werden. Auch hier lagen Schätzungen und Realität teilweise weit auseinander. Susi und Ralf Zink und Rudi Schwarz überwachten die Schätzungen.

Die vorletzte Wertungsprüfung war schon wieder in Pfronten auf dem Parkplatz in Meilingen. Die Teilnehmer durften in der vorgegeben Zeit von 37 Sekunden einen Parcour befahren. Die Zeitmessung wurde per Lichtschranken ermittelt. Einige Teilnehmer kamen der vorgegeben Zeit bis auf 100stel Sekunden sehr nahe. Bis alle Starter die die Strecke befahren hatten, gab es für Leo Menhofer, Jürgen Feucht, Christian Baumer, Helmut Milz und Norbert Prößl viel zu tun.

Der Abschluss fand am Rathaus in Pfronten statt. Dort wurde auch die letzte Prüfung von Hans Martin und Detlef Prietz abgenommen. Die bestand aus dem heißen Draht. Mit einem Metallring musste in 60 Sekunden die Form eines Porsche 356 vor und zurück nachgefahren werden, ohne daß sich der Ring und der Porsche berührten. Sonst gab ein rotes Licht den Fehler zu erkennen, was Strafpunkte zu Folge hatte. Nur eine Teilnehmerin schaffte dies fehlerfrei in der vorgegeben Zeit.

Jetzt galt es noch die drei Schätzfragen zu lösen, die aus den Fragen bestanden: 1. Wie viele Milchkühe gab es 2021 in Pfronten?(Antwort 450). 2. Wie viele Mio. Liter Milch wurde ungefähr 2021 in Pfronten produziert? (Antwort 4,7 Mio). 3. Wie viele registrierte Brauereien existierten 2021 im Ostallgäu? (Antwort 13). Danach konnte die ausgefüllte Bordkarte bei Wolfgang Terry abgegeben werden.

In mühevoller Detailarbeit werteten danach Petra und Peter Funke-Kaiser die Karten aus, um den Sieger der Gamsbartrallye zu ermitteln.

Im Zielbereich gab es einen Getränkewagen um den größten Durst zu stillen. Auch zu verhungern brauchte niemand.

Ab 19:00 Uhr begann in dem „Brauereigasthof Falkenstein“ die Abendveranstaltung mit Siegerehrung wobei sich jeder der Teilnehmer als Sieger fühlen konnte. Gegen 21:00 Uhr war es dann soweit. Norbert Schaller und Michael Hofer nahmen die von allen Teilnehmern mit Spannung erwartete Siegerehrung vor. Der erste Preis war eine Outdoor/Trekking Tasche von Patagonia, die an Manfred Schrade ging der einen Salmson S4C GP fuhr, zweiter wurde Franz Distel mit einem Volvo PV 444E und dritter Judith Brunnquell im einem VW 1200. Beide bekamen je einen Picknickkorb bestückt mit Tellern, Gläsern und Besteck für die nächste romantische Ausfahrt. Die weiteren 7 Plätze erhielten je ein Batterieladegerät oder ein Reifendruckmessgerät. Alle Sieger wurden mit viel Applaus bedacht. Danach wurde bis spät in die Nacht gefeiert.

Danke an alle Teilnehmer für euer freundliches, fröhliches und diszipliniertes Verhalten. Unsere Teilnehmer sind halt mit Abstand die Besten!!!

Am Sonntag folgte das große Oldtimertreffen mit geschätzten 400 Fahrzeugen. Zahlreiche Besucher und Zuschauer drängten sich um die ausgestellten Fahrzeuge. Vorkriegsmodelle reihten sich an teure und seltene Sportwagen, die wiederum an Oldtimer aller Epochen, Traktoren und Motorräder, Youngtimer und Neo Klassiker. Fahrzeug aus Europa, Asien und Übersee, Concours dÈlegance Exemplare oder oder daily driver. Viele Besitzer aller Fabrikate und Modelle fanden den Weg nach Pfronten. Auch hier hatten die Organisatoren und Helfer wieder alle Hände voll zu tun: ob Einweisung, Verkehrsregelung, Bewirtung, Info- und Image Pavillon bis hin am späten Nachmittag zum Abbau der Zelte, Pavillons und Startbogen.

Besonderen Dank verdienen unsere besonders fleißigen Helfer im Kuchen/Kaffee Zelt. Was Ihr besonders am Sonntag geleistet habt ist einsame Spitze! Organisator Bertl Schneider mit Andrea Stich, Bastian Einsle, Christine De Martinis, Elfi Hehl, Gaby Heintel, Hilde Maar, Marlies Kohler und Sonja Witzigmann. Von früh bis spät an der Kasse war unsere Schatzmeisterin Lisa Zenger die auch aushalf wo es nötig war. Den vielen Kuchenspendern gilt ebenfalls unser herzlichster Dank.

Auch die bisher noch nicht erwähnten vielen Helfer und Unterstützer sollen nicht vergessen werden: Dietmar Heintel, Herby Scheidler, Inge Schmölz, Johannes Braunmüller, Johannes De Martinis und Norbert Müller.

Ohne Eure Begeisterung und Hilfe könnten wir eine solche Veranstaltung nicht stemmen. Nochmals vielen Dank.

Nach der Gamsbartrallye ist bekanntlich vor der Gamsbartrallye (mit Oldtimertreffen) – wir haben da schon wieder ein paar Ideen ……